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Moskau - Die Haupstadt der Russischen Föderation

Moskau, die kosmopolitische Hauptstadt Russlands, liegt im Westen des Landes und wird von der Moskwa durchflossen. Im historischen Stadtzentrum befindet sich der Kreml, der Amtssitz des Präsidenten, in dessen Arsenal Schätze aus der Zarenzeit untergebracht sind. Vor den Mauern des Kreml liegt der Rote Platz, das symbolische Zentrum Russlands mit dem Lenin-Mausoleum, der umfangreichen Sammlung des Historischen Museums und der Basilius-Kathedrale mit ihren bunten Zwiebeltürmen.

Moskau ist mit rund 10,4 Millionen Einwohnern nicht nur die Hauptstadt Russlands, sondern auch die größte Stadt in Europa. Von den schier unzähligen Sehenswürdigkeiten sind der Kreml, die Altstadt, die Einkaufsstraße "Arbat", die Basilius-Kathedrale, das Bolschoitheater und die Christ-Erlöser-Kathedrale besonders hervorzuheben. Kaum zu glauben: Innerhalb des Stadtgebiets gibt es über 600 Kirchen. Daher wird Moskau seit dem 16. Jahrhundert auch das "Dritte Rom" genannt.

Immer höher scheinen die Wolkenkratzer in Moskau zu wachsen. Die russische Hauptstadt strebt nach Superlativen. Superreiche vergnügen sich auf der jährlich stattfindenden Millionärsmesse, die Stadt boomt. Aber zum Gesicht der Metropole gehört auch ein Leben im Plattenbau - Wohnraum ist knapp und teuer. Für viele Moskauer ist es ein Leben mit vielen Einschränkungen und Entbehrungen. Freie, kritische Meinungsäußerung gehört noch immer nicht zu ihrem Alltag.

Neben dem berühmten Roten Platz und dem Kreml, die beide zum Welterbe der UNESCO gehören, bietet Moskau eine der tiefsten, am stärksten frequentierten und vor allem schönsten Untergrundbahnen der Welt. Daneben gehört der bekannte Gorki-Park mit seinen Fahrgeschäften zu den bekannteren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aber es gibt noch viel mehr in dieser Metropole zu entdecken.

Moskau Historisches Museum auf dem Roten Platz - Reisen nach Russland

Basiliuskathedrale Moskau

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Die Kathedrale des heiligen Basilius, auch die Basilius-Kathedrale genannt, ist der inoffizielle Name der russisch-orthodoxen „Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale am Graben“ in Moskau. Sie befindet sich im Süden des Roten Platzes und ist eines der Wahrzeichen Moskaus.

Die Basilius-Kathedrale wurde im Auftrag Iwan dem IV an der Stelle der ehemaligen, 1552 errichteten Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit erbaut, dessen Holz 3 Jahre nach den Moskau-Kasan-Kriegen vollständig abgetragen wurde.
Der zuständige Architekt für die Basilius-Kathedrale war Postnik Jakowlew.

Eine Legende besagt, dass Iwan nach Vollendung der Kathedrale 1562 den Architekten gefragt haben soll, ob dieser in der Lage wäre noch einmal eine solch schöne Kathedrale zu bauen. Der Architekt soll geantwortet haben, dass er sogar eine noch schönere errichten könnte. Daraufhin ließ der Zar dem Architekten die Augen ausstechen, damit dieser nicht anderswo etwas von vergleichbarer Schönheit errichten konnte.
Die Legende konnte jedoch wiederlegt werden, da nachgewiesen werden konnte, dass der Architekt nach Vollendung der Kathedrale auch an weiteren Bauprojekten beteiligt war. Die Basiliuskathedrale besitzt neun, sich von einander in Form und Farbe unterscheidende Hauptkuppeln. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Kathedrale mehrfach umgestaltet: Farbgebung und Verzierungen änderten sich, weitere asymmetriche Nebengebäude sowie zahlreiche neue Ornamente im Inneren kamen hinzu.

Mittlerweile gehört die Kathedrale zum Staatlichen Museum für Geschichte. Neben der Katehdrale an sich können auch weitere Ausstellungen, wie die der Waffen aus der Zeit Iwan des Schrecklichen, besichtigt werden.

Quelle: Wikipedia

Der Kreml von Moskau

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Der Moskauer Kreml ist der älteste Teil der russischen Hauptstadt Moskau und deren historischer Mittelpunkt. Die ursprüngliche, aus dem Mittelalter stammende Burg an der Moskwa wurde ab Ende des 15. Jahrhunderts als Zitadelle neu errichtet. Bis zum 16. Jahrhundert diente sie den Großfürsten von Moskau und anschließend bis zur Verlegung der Hauptstadt nach Sankt Petersburg Anfang des 18. Jahrhunderts den russischen Zaren als Residenz. In Mittelalter und früher Neuzeit war der Kreml zugleich Sitz der Metropoliten und späteren Patriarchen von Moskau. Nach der Oktoberrevolution wurde er 1918 erneut zum Zentrum der Staatsmacht: Zunächst Sitz der Sowjet-Regierung, ist er seit 1992 der Amtssitz des Präsidenten der Russischen Föderation. Der Name „Kreml“ wird daher auch als Synonym für die gesamte sowjetische bzw. russische Führung verwendet.

Kennzeichnend für das architektonische Ensemble des Moskauer Kremls ist sein Befestigungskomplex, der aus einer dreieckigen Begrenzungsmauer mit 20 Türmen besteht. Er wurde zum größten Teil in den Jahren 1485 bis 1499 erbaut und ist bis heute gut erhalten. Nach seiner Fertigstellung diente er mehrfach als Vorbild für ähnliche Festungen, die in weiteren russischen Städten entstanden. Innerhalb der Kremlmauern befinden sich zahlreiche Sakral- und Profanbauten – Kathedralen, Paläste und Verwaltungsgebäude – aus verschiedenen Epochen. Der Kreml ist nicht zuletzt ein Museum und wurde als politisches und ehemals religiöses Zentrum Russlands 1990 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Zusammen mit dem benachbarten Roten Platz, der ebenfalls auf dieser Liste steht, gilt der Kreml gemeinhin als bedeutendste Sehenswürdigkeit Moskaus.

Quelle: Wikipedia